Hans Anders, der unter allerhand Pseudonymen in mannigfaltiglichen Sparten der Künstlerei tätig ist und genau anders wie auf dem nebenstehenden Bild aussieht, hat sich ein Jahr lang auf den Hintern gehockt und ganz alleine, ohne Gastmusiker, den gesamten Text von Wilhelm Buschs Max und Moritz in Form von Popsongs vertont. Achja, mit zwei Ausnahmen: die erste Gesangsstimme und der Bass wurden meistens stehend aufgenommen. Stilistisch liegt die Musik irgendwo zwischen Lenny Kravitz, Fischer-Z und Eurythmics. Sie ist jedenfalls recht ohrwurmverdächtig und haut bei Euren Nichten und Neffen voll rein. Oder wenigstens so einigermaßen.

Das könnt Ihr Euch nicht vorstellen?

Na, dann hört doch mal rein:
(.mp3)

oder lieber doch noch nicht?

Wie wär's vorher noch mit ein paar...
...Antworten auf RGDF
(regelmäßig gestellte dumme Fragen):

Nein, H.A. ist weder DJ noch MC und versteht deswegen auch etwas von Harmonielehre, Kontrapunkt, Kirchentonarten, mehrstimmiger Melodieführung und dem ganzen Pipapo.

Nein, es handelt sich nicht um HipHop, weil das bei den durchweg vierhebigen Jamben des Busch-Originals total stinklangweilig klänge.

Nein, die Musik wurde ohne Synthesizer/Sampler und ohne Computer aufgenommen (sondern auf ADAT und später am PC gemastered)

NEIN, verdammt! Also nochmal: kein Magic Musik Maker käme H.A. jemals in den PC

Nein, Gesang, Gitarre, Bass, Drummachine, Melodica und Effekte ist alles, was man hört, auch wenn mancher DJ da vielleicht anderer Meinung sein mag, weil es ihm einfach an musikalisch-kreativem Potential mangelt. Aber was will man denn von 'nem Plattenaufleger auch groß verlangen.

Nein, wer unerlaubt irgend etwas daraus sampelt und veröffentlicht wird mit 95%iger Wahrscheinlichkeit beim Scheißen vom Blitz getroffen werden. Ich schwör's!

»Bevor ich mir die CD kaufe, will ich erst mal
aber noch was über den Musikanten wissen«

Na gut:


Hans Anders ist über 1,20 m groß, hat zwei Arme und zwei Beine, kann mit den Ohren wackeln und sich alleine die Schuhe zubinden. Außerdem sieht er schlecht, mag den Konjunktiv und stänke wie ein Iltis, wüsche er sich einen Monat lang nicht. Seine Gitarren heißen Martin EG 18 und Ibanez (SG-Copy) und sind beide elektrisch und weit über 20 Jahre alt, auch wenn kaum einer weiß, daß Martin mal eine genial gute E-Gitarre gebaut hat, die so schwer ist, daß man sie nur im Sitzen spielen kann. Sein Bass stammt aus Bayern, heißt Thumb Bass und ist erst rund 19 Jahre alt. Die Trommeln stammen von Alesis (SR 16), die Effekte aus dem Zoom 9000, einem Dunlop CryBaby Wah und einem Boss SX 700 Multieffektgerät. Allerwichtigstes Utensil, ohne den überhaupt gar nichts gegangen wäre, ist ein Compressor von Behringer und der Compressor/EQ im Trace Elliot AH 600 SMX Basstop. Im gesamten Aufnahme-/Mix-/Masteringprozeß wurde kein einziges Produkt der Firma Yamaha verwendet. Quod erat demonstrandum.


Genug?

Genug!

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