Ein hochbrisanter Bericht der Brüsseler EU-Kommission in Sachen Umweltschutz »(...) Die Trennung von Abfällen in sogenannte wiederverwertbare Bestandteile, verursacht der europäischen Volkswirtschaft einen jährlichen Kaufkraftwegfall von durchschnittlich 284,2 MRD Euro. Europäische Produkte könnten trotz hoher Lohnkosten im Vergleich zu NAFTA- und ASEAN-Staaten konkurrenzlos billig verkauft werden, wenn nicht pro beliebigen Artikel über 10% Mülltrennungszuschlag bezahlt werden müßten. Allein der sogenannte »Grüne Punkt« in Deutschland schädigt das dort verfügbare Pro-Kopf-Einkommen monatlich um rund EUR 83,45. Das heißt, über 80 Mrd Euro könnten in Deutschland mehr für EU-Produkte ausgegeben werden, wenn die Lizenzgebühren für den sogenannten »Grünen Punkt« wegfielen.« (...) »Gleichermaßen ist es ethisch und moralisch anmaßend, als Abfallverursacher technisch ohnehin nur unzureichend durchführbare Wiederverwertungsprozesse mit einem Energieaufwand zu betreiben, der einem vielfachen derjenigen Energie entspricht, die für die Herstellung der Güter benötigt wurde. Schließlich würden z.B. schwermetallbelastete Kunststoffabfälle in ein bis maximal zwei Äonen zu Schiefer und Erdöl recycelt, ohne daß dafür vom Menschen Energie zugeführt werden müßte.« (...) »Die Kommission empfiehlt, Abfälle auf natürlichem Wege der Umwelt zurückzuführen. Eine entsprechende EU-Vorschrift soll noch in dieser Dekade verabschiedet werden.«
Und wie reagiert die Bundesregierung? Ausnahmsweise überraschend schnell: Eine hochkarätige Expertenrunde von Bundesumweltsachverständigen, Ingenieuren und Geologen hat letzte Woche auf der 17. Umwelttagung in Goslar dieses neue Abfallbeseitigungskonzept präsentiert: |