| oben | Geboren am 21.04.1956 wurde er Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts zur unbestrittenen Rasenlegende beim HSV (Hamburg). Kaum einer, der ihm beim Dribbeln mit dem Außenrist und beim Trikot-Durchschwitzen nicht das Wasser reichen konnte, kaum einer, auf den mehr Hoffnungen auf ein Dekadenabonnement der Tabellenführung im Sande verliefen. Der schöne Däne, der die Mädchenherzen rasen ließ, verwandelte vielmehr den Platz in einen Laufsteg und zeigte einen Fußball, bei dem Beckenbauer, Pélé und Maradona vor Entsetzen die Spucke wegblieb. Nicht zu unrecht trifft Allan Hansens Spitzname mit schlafwandlerischer Sicherheit genau den Falschen. Nur zwanzig HSV-Einsätze währte seine kurze, aber heftige Karriere. Dennoch brachte er es in dieser Zeit auf sagenhafte vier Tore und wurde einmal oder zweimal (hier streiten sich die Historiker) zusammen mit dem HSV Deutscher Bundesliga-Weltmeister. | Allan Hansen - Ein Genie, Gott, Guru, Prophet und Erlöser aus dem heißen, sonnigen Dänemark |
|
|
Angesichts seines Kaufpreises von nur 250 Dänischen Kronen und einem Hamburger Michel aus Marzipan (für die dänische Königin) ist das ist ein ausgesprochen gutes Preis-/ Leistungsverhältnis. Tja, in der guten alten Zeit waren Fußballspieler auf dem internationalen Sklavenmarkt längst nicht so teuer, wie heute, zumal Allan Hansen auch noch Däne ist. Ein paar Jahre nach seiner glänzenden Karriere, versuchte er als »Soccing Bull Hansen« bei einem amerikanischen Club unterzukommen, wie das damals für alle Fußballer in Geldschwierigkeiten üblich war, aber unter der Mannschaftsdusche ging immer die Schminke ab und »Soccing Bull« flog auf. Scheiße gelaufen! Anschließend versuchte er es in einem Fußballklub eines superreichen Scheichs in Saudi-Arabien. Dafür ließ er sich, schlau wie er war, eine dunkle Ganzkörpertätowierung verpassen, eignete sich einen noch grauenhafteren Akzent an und nannte sich forthin »Ali Hassan«. Aber auch dieser Schwindel fiel nach dem ersten Spiel unter der Mannschaftsdusche auf. | | Soccing Bull Hansen - die Prä-Renaissance des Manitou? |
|
|
 |
Allan Hansen war übrigens auch als Kind schon ein wiefer Bursch, der es faustdick in der linken Backe hatte. Bereits mit zwölf Jahren stand er zum ersten mal in seiner Schulmannschaft auf dem Bolzplatz und zeigte dem Lehrer, was er in den Schuhen stecken hatte. Es handelte sich um braun-grün rautengemusterte Kniestrümpfe, die wie ein überreifer Rahmsteinbuscher stanken. Dafür erhielt er einen Direktoratsverweis. Mit 18 Jahren gewann seine damalige Jugendmanschaft eines kleinen Vorortes von Ålborg ihr erstes Spiel und er wurde von König Haakon persönlich entdeckt und massiv gefördert. Irgendwann im Herbst bewarb er sich auf eine Stellenanzeige des HSV in der MoPo und seitdem hat er seinen berühmten Spitznamen weg. Der »DÄNISCHE FUSSBALLGOTT« besitzt heute übrigens ein lukratives Autohaus in Daugård . | Ali Hassan - leider duldete Mohammed keinen Nebenbuhler |
»Allan Hansen war vielleicht niemals der beste Fußballer der Welt, mit Sicherheit aber der bestaussehendste.« (Max Merkel) Zur ultimativen Allan Hansen-Fanpage geht's mit diesen Knopf: |
|
Anzeige |
|

|
|