Wenn Du mindestens vier der vier vorstehenden Fragen mit "Nein" beantwortet hast, so lies weiter.
(Wenn nicht, dann empfiehlt Planet Herrmann diesen Querverweis zu benutzen)

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Dein Name, Deine Adresse, Deine Daten jedweder Art sind Dein Eigentum und Kapital und deshalb außer Deinem Leben das Schützenswerteste, das Du hast. |
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Wenn nur 50% aller Menschen Ihre persönlichen Daten wie Ihren Augapfel hüten würden, gäbe es alleine in Deutschland drei bis vier Millionen Werbedesigner (Leute, die sie mangels Talent auf der Kunstakademie und als Verlagsvolontäre nicht genommen haben), Key-Account-Manager (Verkäufer), Sales Assistants (Telefonterroristen), Direct-Mailing-Manager (Werbeprospekt-Verteiler), Marketing-Strategen (Telefon-, Fax-, Post- und E-Mailterroristen) u.v.a.m. weniger, die allesamt gezwungen gewesen wären, einen nützlichen und anständigen und Beruf zu erlernen, welcher der Gesellschaft keinen Schaden zufügt.
Schließlich dient Fernseh-, Telefon-, Werbeprospekt-, illegaler Fax- und E-Mail-Terror ausschließlich dazu, die Inflation anzukurbeln. Werbung (für Allerweltsprodukte) verkauft nachweislich kein Stück mehr, sondern macht beworbene Markenprodukte nur um den Teil teurer, den die Werbung kostet. So ein renommierter Werbedesigner verdient z.B. locker seine Anderthalb bis Zwei Mille Euro Brutto im Monat und die bezahlst ganz allein Du, wenn Du Dir z.B. ein fernsehbeworbenes Markenprodukt im Supermarkt kaufst.
Ohne Werbung wäre das Preis/Lohnniveau in Deutschland dermaßen niedrig, daß Arbeitskraft wieder bezahlbar würde und jeder Normalverdiener Dienstleistungen wie rasieren lassen, Koffer tragen lassen usw. in Anspruch nehmen, oder auch z.B. Hauspersonal einstellen könnte. Man könnte in einer werbefreien Gesellschaft beispielsweise locker seine Freundin arbeiten lassen und den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen, weil ein einzelnes Einkommen für Miete, Kleidung und Nahrung völlig ausreichte.

DESWEGEN: HÜTE DEINE DATEN...
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»Nur wer die Methoden und Angriffsziele des Gegners kennt und sich seiner eigenen Reaktionen und Reflexe stets bewußt ist, kann den Feind besiegen und ausbluten lassen« (Prof. Dr. W. Heinberger, Univ. Köln, zum Thema Koinzidenz
von Gewaltzunahme bei Minderjährigen und Quantität der Werbeeinblendungen im Privatfernsehen) |
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...UND BEFOLGE DEN ZEHN-PUNKTE-PLAN:
Trage Dich grundsätzlich nicht in ein Telefon- oder Adreßbuch ein. Niemand, aber auch wirklich niemand, von dem Du es nicht willst, darf kostenlos und ohne Dein Wissen an Deine Telefonnummer und Adresse gelangen. Das gilt ganz besonders für Behörden und behördenähnliche Unternehmen.
Am Telefon meldet man sich mit "Ja", "Hallo", dem allseits stets beliebten "Wasisnuschonwiederichhabdirschontausndmalgesagtdasumichumdiezeit-
nichtstörnsolls", "Hä?" oder ähnlichem. Nur brave, obrigkeitsgläubige Jünger von Kaiser Wilhelm sagen dem Anrufer freiwillig seinen Namen. Denn: Schließlich will man etwas von Dir und nicht umgekehrt.
Gib NIEMALS Fremden oder Unternehmen Deine echte E-Mail-Adresse. Die ist nur vertrauenswürdigen Menschen (=Freundeskreis) vorbehalten. Ein guter Tip gegen Spam-Mails sind übrigens ein paar dämlich benamte E-Mail-Konten, die man -abhängig vom Anbieter- als Weiterleitungskonto konfigurieren können muß. Bei solchen Konten übrigens OBACHT: wenn Dein Hauptkonto z.B. ein GMX-Konto ist, dann mußt Du unbedingt bei GMX den Filter ausschalten, der weitergeleitete Mails (die ursprünglich von u.a. Hotmail & Yahoo stammen) abblockt, weil der Absender sonst automatisch eine Rückantwort samt Deiner (echten) GMX-Adresse erhält! Wenn Du das Dämlich-Konto nicht mehr brauchst, weil Du alle Paßwörter usw. die Du haben wolltest, bekommen hast, dann leitest Du alle eingehenden Mails (oder die von einem bestimmten Absender) einfach an den nervigsten der Spamer weiter. Schau' vorher auf dessen Seite nach, welches E-Mail-Konto im Web als Kontaktadresse angegeben ist. Die ist dann auf jeden Fall (nicht nur) mit seinem eigenen Müll zu beglücken.
Wenn jemand bei Dir anruft und irgendwelche Informationen will, dann verlangst Du erst einmal Kohle und zwar ohne wenn und aber! Du sagst z.B.: »Nixda!!! Unter 10 Mille sag' ich gar nix!« oder »Für umsonst? Nixda!!! Verarschen kann ich mich alleine!« oder »Nixda!!! Rufen Sie doch beim Sozialamt an!« oder »Ja, ja, ich weiß, die Folterknechte im KZ haben ja auch nur IHREN JOB gemacht!« oder »Nixda!!! Ich wollt' ja bloß, ich hab' ja bloß, das sagen sie alle!« oder »Nixda!!! Wenn ich im Gegensatz zu Ihrer Impertinenz nicht so wohlerzogen wäre, zitierte ich jetzt einen unserer großen deutschen Dichter!«
Werbesendungen, die Deine Adresse tragen, schickst Du mit dem Vermerk »Empfänger verstorben, zurück an...« zurück (Umschlagfenster über Deiner Adresse mit wasserfestem Filzstift schwärzen). Wenn das nichts hilft und ein Antwortbriefumschlag beiliegt: Diesen mit dem Anschreiben, allem möglichen Altpapier und einem auffälligen Zettel auf dem z.B. »Annahme verweigert, ätsch, ätsch! Wieder nix verkauft, haha haha haha! Wieder keine Provision und deswegen morgen arbeitslos, haha haha haha! Wieder mal die Rate fürs Einfamilienhaus nicht zahlen können, haha haha haha!« unfrei zurückschicken.
Unbekannten Haustürklinglern macht man entweder nicht auf, oder grundsätzlich wortlos und sofort (!) die Tür vor der Nase zu. Sich auf keine Diskussionen einzulassen, heißt nämlich kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ohne Hausdurchsuchungsbefehl hat außerdem niemand etwas in Deiner Wohnung verloren. Das gilt allerdings nicht für den Pizzaservice, den Du vor einer halben Stunde angerufen hast.
Wenn Du in einer Fußgängerzone Handzettelverteiler siehst, kannst Du prima üben, wie man die Hände in den Jackentaschen läßt, wenn einem einer einen Zettel in die Hand drücken will. Geh' einfach zehn- oder zwanzigmal in weniger als einem Meter Abstand an dem Verteiler vorbei, schau ihn dabei nicht an, verziehe keine Miene und LASS DIE HÄNDE IN DEN TASCHEN! Oder bist Du vielleicht ein Pawlowscher Hund dem man einfach nur ein dreckiges Stück Papier vor den Bauch zu halten braucht und Du greifst danach? Na? Naaa??? Na, also!
Probierstände im Supermarkt u.ä.
muß man entweder in minutenschnelle ratzeputz leerfressen (vorausgesetzt das angebotene Produkt ist genießbar; notfalls kann man ja auch ein paar Obdachlose mit an den Stand holen) oder völlig ignorieren.
Geh' doch mal in ein Markenbekleidungs-Geschäft und behaupte, Du seiest Soziologie-Student (oder Soziologe) und machst eine Verhaltensstudie für Deine Promotion. Ach, halt, nein, sage "Doktorarbeit" sonst verstehen sie es vermutlich nicht. Dann fragst Du die Verkäuferin, welche Marken denn ganz besonders teuer und "in" sind. Beobachte die Leute, die Kleidungsstücke dieser Marken kaufen. Ermittle die mutmaßliche Intelligenz, Kreativität und Willensstärke dieser Personen durch ein paar gezielte Fragen über Philosophie, Kunst, Literatur und Politik und vergleiche sie mit Dir selbst. Schicke anschließend eine E-Mail an den Bekleidungshersteller, in der Du das Untersuchungsergebnis dokumentierst.
Trainiere es, Werbeplakate, Fernseh-, Kino- und sonstige Werbung usw. zu ignorieren. Du wirst irgendwann lernen, Dir zu jedem Zeitpunkt Deiner Körperreaktionen bewußt zu sein. Dadurch hat instinktbezogene Werbung bei Dir keine Chance mehr. Anschließend bringst Du dieses Verhalten 12 Personen Deiner Wahl bei, die dies wiederum 12 Personen... Du wirst dadurch vielleicht als neuer Messias in die Geschichte eingehen.

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Oder willst Du jeder
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